Satzung des Vereins Fragwerk.info

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Fragwerk.Info“.
(2) Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.„
(3) Es gilt deutsches Recht.
(4) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck

(1) Der Verein betreibt eine Webseite zum Austausch von Wissen mit der Zielsetzung der Förderung von Wissenschaft und Forschung.
(2) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und förderungswürdige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(3) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglied keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt wer den.

§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person und juristische Person werden, die bereit und in der Lage ist, den Vereinszweck zu fördern.
(2) Über die Aufnahme entscheidet nach Antrag der Vorstand. Bei Minderjährigen ist der Aufnahmeantrag durch einen gesetzlichen Vertreter zu stellen.
(3) Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitglieds (bei juristischen Personen mit deren Erlöschen), durch Austritt, Ausschluss oder Auflösung des Vereins. Die Beendigung der Mitgliedschaft durch Austritt muss schriftlich erklärt werden und wird am 31.12. des laufenden Jahres gültig, wobei eine Kündigungsfrist von drei Monaten einzuhalten ist. Bei einer E-Mail von der im Verein hinterlegten E-Mail-Adresse in Verbindung mit einem Passwort ist die Schriftform im Sinne dieser Satzung gewahrt.)
(4) Bei Beendigung der Mitgliedschaft werden Beiträge und sonstige Zuwendungen nicht rückerstattet.
(5) Ein Mitglied kann ausgeschlossen werden, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ein Mitglied das Ansehen und die Interessen des Vereins schuldhaft in grober Weise schädigt oder zeitnah geschädigt hat. Ein weiterer Ausschlussgrund liegt vor, wenn es trotz mehrfacher Mahnung seine Mitgliedsbeiträge nicht bezahlt. Ihm ist Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Über den Ausschluss entscheidet die Mitgliederversammlung, bei nicht gezahlten Mitgliedsbeiträgen der Vorstand.
(6) Mit dem Ende der Mitgliedschaft entfallen alle sich aus der Vereinszugehörigkeit ergebenden Rechte und Pflichten. Schuldrechtliche Verpflichtungen gegenüber dem Verein bleiben erhalten. Das ausgetretene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinen Anspruch gegenüber dem Vereinsvermögen.

§ 4 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder des Vereins haben das Recht:

  • mit Sitz und Stimme an den ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlungen teilzunehmen
  • das aktive und passive Wahlrecht im Verein auszuüben (im Falle juristischer Personen durch einen jeweils namentlich zu benennenden Beauftragten)
  • an allen durch den Verein maßgeblich geförderten oder initiierten Veranstaltungen teilzunehmen;
  • Vorschläge, Anregungen und Initiativen in Sinne der Verwirklichung des Vereinszweckes einzubringen
  • schriftliche Anträge an die ordentlichen Mitgliederversammlungen des Vereins zu stellen

Mit der Aufnahme verpflichten sich die ordentlichen Mitglieder zur Zahlung von jährlichen Beiträgen entsprechend der Beitragssatzung nach § 5.

§ 5 Beiträge

(1) Der Verein erhebt von seinen Mitgliedern Beiträge, die der Erfüllung des Vereinszwecks dienen.
(2) Beiträge werden in einer Beitragssatzung festgelegt. Diese wird durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
(3) Die Ausübung des Stimmrechts wird von der Zahlung des Beitrages für das vorausgegangene Geschäftsjahr abhängig gemacht. Mitglieder, die im laufenden Geschäftsjahr eingetreten sind, können ihr Stimmrecht erst nach Zahlung des Beitrages für das laufende Geschäftsjahr ausüben.

§ 6 Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand
b) die Mitgliederversammlung

§ 7 Vorstand

(1) Der Vorstand besteht mindestens aus dem Vorsitzenden, dem ersten Stellvertreter und dem zweiten Stellvertreter.
(2) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit. Die Beschlussfähigkeit ist bei der Teilnahme von mindestens drei Vorstandsmitgliedern gegeben.
(3) Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes werden durch die Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtsdauer aus, kann der Vorstand für die laufende Amtsperiode durch Nachwahl ergänzt werden. Wiederwahl ist - auch mehrfach - möglich.
(5) Der Verein wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinschaftlich vertreten.
(6) Angestellte des Vereins sind für den Vorstand nicht wählbar bzw. von einer Vorstandstätigkeit ausgeschlossen. Diese Einschränkung gilt nicht für Werkverträge (§§ 631 ff. BGB).

§ 8 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung hat jährlich mindestens einmal stattzufinden. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand mindestens sechs Wochen vor Sitzungsbeginn mittels Veröffentlichung auf www.fragwerk.info. Alternativ kann die Einladung per E-Mail erfolgen.
Die Teilnahme an der Mitgliederversammlung per elektronischen Medien soll ermöglicht werden.
(2) Der Mitgliederversammlung obliegt insbesondere:
a) die Wahl des Vorstandes
b) die Wahl des oder der Rechnungsprüfer
c) die Genehmigung des Haushalts- und Personalplanes
d) die Entgegennahme des Berichtes des Geschäftsführers (am Anfang sicher nicht vorhanden)
e) die Genehmigung des Jahresabschlusses
f) die Entlastung des Vorstandes
g) die Beschlussfassung über die Abänderung der Satzung
h) die Festsetzung und Änderung der Beitragshöhe
i) die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins
(3) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird durch Beschluss der einfachen Mehrheit des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens 1/3 der Mitglieder einberufen. Die Einberufung erfolgt mit mindestens zehntägiger Einladefrist unter Angabe der Tagesordnung. Über jede Sitzung und Versammlung der Organe des Vereins und über jeden dabei gefassten Beschluss ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Sitzungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.
Niederschriften über Mitgliederversammlungen sind als Kopie allen Mitgliedern unabhängig von der Teilnahme an der Versammlung per E-Mail zu schicken.

§ 9 Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung

(1) Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig und beschließt mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt. Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
(2) Der Beschlussfassung unterliegen die in der Tagesordnung genannten Punkte. Jedes Mitglied kann spätestens fünf Tage vor der Versammlung schriftlich (auch per E-Mail) die Behandlung weiterer Punkte verlangen.
(3) Ein Antrag auf Satzungsänderung muss den Mitgliedern mit der Einladung zur Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Er muss schriftlich begründet sein.
(4) Zur Änderung des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von drei Vierteln der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich.

§ 10 Geschäftsführung

(1) Der Vorstand kann einen Geschäftsführer sowie weitere Angestellte bestellen, soweit der Personalplan von der Mitgliederversammlung bestätigt wurde.
(2) Dem Geschäftsführer obliegt die Erledigung der laufenden Vereinsgeschäfte sowie die Umsetzung satzungsgemäßer Zwecke und Ziele des Vereins. Er ist dem Vorstand gegenüber rechenschaftspflichtig.

§ 11 Kassenwesen und Rechnungsprüfung

(1) Über die Einnahmen und Ausgaben ist Buch zu führen. Zahlungen dürfen nur auf schriftliche Anweisungen des Geschäftsführers oder durch schriftliche Anweisungen von zwei Vorstandsmitgliedern erfolgen. Näheres regeln der Arbeitsvertrag mit dem Geschäftsführer und die Geschäftsordnung nach § 7 (3)
(2) Der Verein ist alle drei Jahre bzw. vor der regulären Vorstandswahl von einem Rechnungsprüfer zu prüfen. Abweichend erfolgt die erste Prüfung spätestens zwei Jahre nach Vereinsgründung. Dieser hat insbesondere zu prüfen,
1. ob die Buchführung des Vereins ordnungsgemäß und übersichtlich ist und somit eine Eigenprüfung gewährleistet ist (Innenrevision),
2. ob die Mittel nach den Grundsätzen einer sparsamen Haushaltsführung und ausschließlich für die satzungsgemäßen Zwecke nach den Bestimmungen des § 2 dieser Satzung verwendet wurden.
Der Rechnungsprüfer wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Er darf nicht dem Vorstand des Vereins angehören. Der Rechnungsprüfer bleibt bis zur Neuwahl im Amt.
(3) Bei der Verwaltung öffentlicher Mittel hat der Vorstand dafür Sorge zu tragen, dass eine ordnungsgemäße Mittelverwaltung erfolgt und die Bestimmungen der jeweiligen Haushaltsordnungen und Haushaltsgesetze beachtet werden.

§ 12 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit 3/4 Mehrheit der Erschienenen beschlossen werden.
(2) Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins fällt sein Vermögen an die Bundesrepublik Deutschland, die die verbliebenen Vermögenswerte unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung von Wissenschaft und Forschung zu verwenden hat.

§ 13 Inkrafttreten

Die Satzung tritt mit Zustimmung durch die Mitgliederversammlung vom 30.10.2010 in Kraft.

Satzung als PDF

satzung.txt · Zuletzt geändert: 10/07/2017 um 23:04 (Externe Bearbeitung)